beziehungsfragen


Die richtige Partnerwahl und ein gutes Händchen in Beziehungsfragen sind zwei Aspekte des Lebens, mit denen jeder Mensch zwangsläufig im Laufe seines Lebens in Berührung kommt. Oft stecken dahinter unbewusste Sehnsüchte, die heutzutage von vielen Webseiten und Apps bedient werden. Diese versprechen, auf Grundlage von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, den Traumpartner zu finden und sich neu zu verlieben. Dahinter steckt ein existenzielles menschliches Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit. Grund genug, den Geheimnissen und Mythen rund um die Wahl des richtigen Lebenspartners auf den Grund zu gehen.

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Raus aus der Komfortzone - warum jeder falsche Partner dich weiterbringt

Wir alle kennen es - man ist sich sicher, den oder die Richtige gefunden zu haben und ein paar Wochen später sitzt man heulend mit Eiscreme auf dem Sofa oder hängt nachts betrunken in der Kneipe im Arm des besten Kumpels.  Das Leben hat mal wieder erbarmungslos zugeschlagen, aber hier ist die gute Nachricht: du bist nicht allein! So ziemlich jeder hat mindestens einmal eine solche Erfahrung gemacht. Also ist dies kein Grund, als verbitterte Jungfer oder einsamer Cowboy zu sterben. So hart es klingt - solche Erfahrungen gehören nun einmal zum Leben dazu. Menschen verändern sich, entwickeln sich weiter oder bleiben stehen und manchmal ist es dann besser eine Beziehung zu beenden. Dieses Ende ist wohl oder übel mit Herzschmerz und Liebeskummer verbunden und genau das macht die weitere Partnerwahl so immens schwierig. Wer will schon ein weiteres Mal einen solchen Schmerz erleben? Richtig! Keiner!

Deswegen entwickeln wir Überzeugungen wie "Ich bin nicht für eine Beziehung gemacht." oder "Ich finde nicht den oder die Richtige." Wir bleiben in unserer Komfortzone, denn sobald wir uns auf einen neuen Menschen einlassen wollen, begeben wir uns in ein ungeschütztes Land, in dem Glück und Zufriedenheit, aber auch Trauer und Einsamkeit warten können. Da Menschen bekanntlich nicht spielen, um zu gewinnen, sondern eher, um nicht zu verlieren, entscheiden wir uns nicht für Glück und Zufriedenheit, sondern gegen Trauer und Einsamkeit. Wir bleiben also in unserer Komfortzone, bauen eine Mauer um uns auf und lassen niemanden an uns heran. Für den Moment sind wir glücklich, tief im Inneren spüren wir aber, dass es das nicht sein kann. Ein interessantes Leben findet nur - und ich betone "nur" - außerhalb der Wohlfühlzone statt. Neue Erfahrungen können Schmerz bedeuten, aber sie bedeuten auch Bewegung und Fortschritt. Jede gescheiterte Beziehung, jede Krise bringt dich weiter. Du beschäftigst dich intensiv mit dir selbst, denn jede Kneipentour mit den Kumpels oder jedes Abendessen mit den Freundinnen endet irgendwann und du musst dich mit dir selbst auseinandersetzen. Gleichzeitig hast du Erkenntnisse aus deiner Beziehung, was du für die Zukunft willst und auch nicht willst. Die Devise heißt also: Spüre und erlebe den Schmerz und ziehe die richtigen Schlüsse aus ihm!

Wusstest du schon?

Unsere Partnerwahl kennt Kriterien, die oft noch an unsere steinzeitlichen Vorfahren erinnern. 

Heute fragt man sich welcher Spruch denn nun stimmt: "Gleich und gleich gesellt sich gern!" oder "Gegensätze ziehen sich an." Aus wissenschaftlicher Sicht ist letztgenannte Aussage eher richtig. Meist verlieben sich automatisch zwei Menschen ineinander, deren Gene eher unterschiedlich sind. So würde also bei gemeinsamen Kindern ein Gencocktail entstehen, der sich perfekt ergänzen würde.

Bindungstheorie - warum wir oft den falschen Partner finden

Viele Menschen kennen das Problem: Nachdem der heftige Hormoncocktail in der Verliebtheitsphase etwas nachgelassen hat, realisiert man, dass der neue Traumpartner doch sehr viele Charakterzüge besitzt, weswegen die vorangegangene Beziehung schon in die Brüche ging. Mutig und mit dem Gedanken "Dieses Mal wird es anders" im Gepäck führt man die Beziehung trotzdem weiter in der Hoffnung, dass sich alles zum Besseren wendet. Doch leider kommt es meist anders. Um dieses Phänomen zu erklären, müssen wir kurz einen Ausflug in die Welt der Wissenschaft unternehmen. Menschen sind durch und durch soziale Wesen. Bindung ist ein Grundbedürfnis und damit so wichtig wie Nahrung, Wasser und die Luft zum Atmen. Ob Singletreff oder Seite im Internet, die den perfekten Partner verspricht - jedes dieser Angebote zielt auf die Sehnsucht ab, sich neu zu verlieben. Aber zurück zur Bindung:  Ein Säugling kann ohne die Zuneigung seiner Mutter nicht überleben. Anhand der Interaktion mit der Bezugsperson entstehen sogenannte Bindungsmuster, die den Menschen in Beziehungsfragen nachhaltig prägen werden. Ist diese frühkindliche Beziehung von Liebe geprägt entsteht ein sogenanntes Urvertrauen, das den Ausgangspunkt für ein gesundes und selbstbewusstes Leben als Erwachsener bildet.

Auch Menschen mit einem sicheren Bindungsmuster können Probleme bei der Partnerwahl und Beziehungsangst entwickeln, dies geschieht aber in der Regel viel seltener und diese Menschen haben einen anderen Umgang damit. Nach einer gescheiterten Beziehung kommen sie stärker und selbstbewusster zurück - sie haben sich besser kennengelernt und wissen nun genauer was sie wollen. Fehlt dieser sichere Hafen im frühkindlichen Leben können sich unsichere, vermeidende und desorganisierte Bindungsmuster entwickeln. Dies hat dann nachhaltigen Einfluss auf unser Selbstwertgefühl und unser Verhalten in Beziehungen. Das ein solches Muster uns unbewusst steuert zeigt sich vor allem darin, dass sich unsere Partner oft ähneln und die Beziehungen immer wieder an denselben Problemen scheitern. Verkaufst du dich in jeder Beziehung "unter Wert", lässt Dinge mit dir machen, die du eigentlich nicht willst oder versteckst du deine Gefühle und lässt deinen Partner emotional nicht an dich heran? Dann kann es gut sein, dass die Anfänge dieser Verhaltensweisen in deiner Kindheit stecken.

Die gute Nachricht hierbei: Unser Gehirn ist bis ins hohe Alter lernfähig. Wichtig ist, dass du achtsam dir gegenüber bist und deine gescheiterten Beziehungen reflektierst. So kannst du herausfinden, welche Situationen und Verhaltensweisen für dich in Beziehungen schwierig sind und diese direkt und offen mit deinem neuen Partner thematisieren. Neu verlieben heißt also auch immer eigene Veränderung.

Wusstest du schon?

Der Spruch "Ich kann dich gut riechen!" hat einen wahren Kern. 

Unsere Nase spielt bei der Partnerwahl eine entscheidende Rolle. Anhand des Eigengeruchs eines Menschen, der hauptsächlich durch Abbauprodukte des Immunsystems entsteht, können wir unbewusst wahrnehmen, wie gesund ein Mensch ist und ob er zu uns passt. Gefällt der Nase was sie riecht, gibt es bald schon Schmetterlinge im Bauch. Es gilt also: Ob Singletreff oder Seite für Blinddates. Beschnuppern lohnt sich immer.

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No-Goes bei der Partnerwahl

Unsere Beziehungsangst kann uns dazu treiben, die Suche nach einem passenden Partner unbewusst zu torpedieren. Wir sind uns bewusst, dass wir gerne wieder einen Menschen an unserer Seite haben möchten, unsere Glaubenssätze, Überzeugungen und Altlasten verhindern aber, dass wir uns auf jemanden einlassen können. Wir müssen uns dieser unbewussten Automatismen bewusstwerden und sie durch ständige Selbstreflektion kontrollieren lernen. Das Unterbewusstsein ist ein schlechter Berater in Beziehungsfragen.

1. Zu hohe Erwartungen

Einer der Killer für stabile Beziehungen. Mit welcher Erwartungshaltung geht man in eine Beziehung hinein? Ist man selbst noch verletzt von der alten Partnerschaft und trägt noch Enttäuschung mit im Gepäck? In einer solchen Situation kann es schnell passieren, dass der neue Partner über jegliches Maß hinaus idealisiert wird und die Erwartung entsteht, dass er oder sie das verletzte Herz schon wieder richten wird und man dann endlich das glückliche Leben führen kann, das man sich schon immer gewünscht hat. Schwerer Fehler - für das eigene Leben bist nur du verantwortlich und auch mit der Vergangenheit kann man nur selbst abschließen. Diesen Erwartungen kann schlicht und ergreifend kein Mensch gerecht werden und es entsteht zwangsläufig eine Enttäuschung, da der andere einen nicht vollumfänglich glücklich gemacht hat. Nimm also dein Leben selbst in die Hand - dann klappt es auch in Beziehungsfragen.

2. Vergleichen mit dem Ex-Partner

Jeder Mensch ist anders und das ist auch gut so. Erwischst du dich dabei, wie du potenzielle Partner mit dem Profil des Vorangegangenen abgleichst, ist die Gefahr groß, dass du über diesen noch nicht weg bist und vielleicht noch den ein oder anderen Monat als Single benötigst, um dich zu sortieren. Es ist sehr unfair, zwei Menschen miteinander zu vergleichen und auch kein gutes Fundament für die Partnerwahl. Auch hier wird eine Enttäuschung oft das Ergebnis sein und man fühlt sich in seiner "Für mich gibt es nicht den richtigen Deckel"-Einstellung bestätigt. Hier ist es wichtig achtsam gegenüber den eigenen Gedanken und Gefühlen zu sein. Drehen diese sich nach wie vor um die letzte Beziehung, ist es noch zu früh sich direkt in die Nächste zu stürzen.

3. Überstürzen

Jeder beste Freund und jede beste Freundin kennt das Szenario: Vor ein paar Wochen war die Welt noch schwarz und grau und plötzlich lernt der einst noch tottraurige Mensch eine neue Person kennen, mit der "alles anders wird." Der schwarzgraue Trauerflor wird gegen die rosarote Brille eingetauscht. An sich eine gute Sache. Es wird nur problematisch, wenn man mit dem neuen Partner quasi dort weitermachen will, wo man mit dem alten aufgehört hat. Sofort gibt es Pläne für eine eigene Wohnung, kostspielige Investitionen oder sogar gemeinsame Kinder. Eine Beziehung sollte organisch wachsen und vor allem am Anfang macht es keinen Sinn, direkt jedes Detail der Zukunft akribisch zu planen. Genießt die gemeinsame Zeit mit der rosaroten Brille gemeinsam, lernt euch kennen und gebt euch die Möglichkeit, euch zum Traumpartner für den anderen zu entwickeln.

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Wie du deinen Traumpartner findest

In diesem Abschnitt wirst du für deine Partnerwahl keine Kriterien finden, die der andere erfüllen soll. Vielmehr geht es um dein Mindset, das dich weg von deiner Beziehungsangst hin zu deinem passenden Partner führen wird.

- Analysiere deine alte Beziehung

Sicher ein eher unorthodoxer Rat, da man ja eigentlich mit der Vergangenheit abschließen und nach vorne blicken sollte. Trotzdem macht es Sinn nochmal einen Blick zurück zu riskieren, allerdings erst, wenn die Wunden verheilt sind und man sich die Beziehung wirklich objektiv aus der Vogelperspektive anschauen kann. Du könntest dich fragen: Woran ist die Beziehung gescheitert? Was waren schwierige Situationen? Was will ich eigentlich und was definitiv nicht mehr? Diese Fragen führen dazu, dass du selbstbewusster auftrittst und für die Partnerwahl Kriterien anlegst, die vor fünf Jahren noch undenkbar gewesen wären. Durch deine Erfahrungen und Analysen hast du dich persönlich weiterentwickelt und dies zeigt sich natürlich auch in Beziehungsfragen.

- Habe den Mut zu dir zu stehen

Solltest du im Rückblick auf deine alte Beziehung definitive No-Gos entdeckt haben ist es wichtig, auch zu diesen zu stehen. Ging die alte Beziehung in die Brüche, weil euer einziges gemeinsames Hobby Feiern und verkatert in den Tag leben war und du dir etwas anderes vom Leben gewünscht hast? Super, dass du das jetzt weißt. Nicht so super, wenn dein neuer Partner ebenfalls die Clubs der Stadt als Wohnzimmer hat und auch sonst im Leben keine großen Ambitionen. Es ist nicht deine Aufgabe einen Menschen zu verändern, aber es ist deine Aufgabe gut nach deinen Bedürfnissen zu schauen. Spürst du nach gemeinsamen Gesprächen, dass eure Lebensentwürfe nicht zusammenpassen und die für deine Partnerwahl bekannten Kriterien anders lauten, passt es vielleicht wirklich einfach nicht. Damit soll niemand verletzt werden, im Gegenteil: Dadurch sorgst du dafür, dass niemand etwas tun muss, was nicht seiner eigenen Definition vom Leben entspricht. Manchmal ist es für einen oder beide einfach nicht der richtige Zeitpunkt, sich neu zu verlieben.

- Mache dir keinen Stress und sei du selbst!

Stress ist weder in Beziehungsfragen noch bei der Partnerwahl ein guter Ratgeber. Eine Anmeldung bei einem Singletreff oder einer Seite für Blinddates ist auch nach einem halben Jahr als Single keine zwingende Notwendigkeit. Viel wichtiger ist es, die eigene Persönlichkeit besser kennenzulernen und auszubauen. Du brauchst für den nächsten Traumpartner keine komplette Typveränderung oder ein teureres Auto. Unternimm Dinge, die dir Spaß machen mit Leuten, die du gerne um dich hast. Andere Menschen werden spüren, dass du Freude und Lockerheit ausstrahlst. Damit kommst du viel attraktiver rüber, wie wenn du panisch auf der Suche nach einem neuen Partner bist - angetrieben von dem Gefühl, dass du eh niemanden mehr finden wirst. Aus dieser Betrachtung heraus kann die Anmeldung bei einem Singletreff oder einer Seite für ungezwungene Dates durchaus Sinn machen, aber nur wenn du diese nicht als letzten Strohhalm siehst. Auch Daten und lockerer Smalltalk will gelernt sein und je mehr Erfahrung du darin sammelst, desto besser lernst du dich und andere kennen. Mache also aus dem Singletreff und der Seite für Dates ein Spiel und sehe es als Lernfeld. Und vernachlässige nie die Grundregel: Sei du selbst und habe Spaß an dem was du tust. Dann funktioniert es auch mit allem anderen.

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Wusstest du schon?

Beziehungsangst betrifft oftmals Menschen, denen man dies nicht unbedingt ansieht. 

Oft sind sie charmant, gutaussehend, zuvorkommend - und wirken dadurch natürlich attraktiv auf andere Menschen. Soll die Beziehung aber über einen Flirt oder eine Affäre hinausgehen, bekommen sie meist kalte Füße und Angst vor der eigenen Courage. Meist legen diese Menschen für ihre Partnerwahl Kriterien fest, die kaum ein anderer erfüllen kann. Dies passiert einzig und allein aus Eigenschutz - trotz der Sympathie für den anderen wird oftmals ein Riegel vorgeschoben, um sich vor Verletzungen zu schützen.

Fazit

Jede schlechte Erfahrung mit einem Partner kann uns in einen Teufelskreis aus Beziehungsangst und Abschottung katapultieren. Die Veränderung beginnt aber mit einer Erkenntnis: Kein anderer Mensch wird dich aus diesem Teufelskreis herausholen können. Das kannst nur du! Sicher ist dies der schwierigere und unangenehmere Weg, aber schlussendlich der einzig Richtige, um sich nachhaltig neu verlieben zu können. Lerne aus deinen Erfahrungen, werde dir klar was du vom Leben und von einem Partner erwartest und mache Beziehungsfragen nicht komplizierter als sie sind. Das Leben ist ein Spiel und du allein bist verantwortlich dafür mit viel Freude, Spaß und Lockerheit du es spielst. Und ganz ehrlich: Ein Spiel, das Spaß bereitet, spielt man nie allein. 

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Wie oft kann man sich verlieben?

Einmal im Leben bis zu, alle paar Monate mal. Pauschal beantworten lässt sich diese Frage nicht, da es von dem Menschen selbst abhängt, wie oft er sich verliebt. Die einen lieben nur eine Person und die anderen können mehre gleichzeitig lieben.

Kann ich mich wieder neu verlieben?

Auch wenn es sich nach einer Trennung so anfühlt, als würde es nie wieder gehen. Ist es dennoch möglich sich neu zu verlieben. Meistens passiert es dann, wenn man mit dem Ex-Partner komplett abgeschlossen hat.

Was sind die wichtigsten Eigenschaften in einer Beziehung?

 Vertrauen, Sicherheit, Humor, Kommunikation, Fürsorge, Gemeinsame Interessen und Werte, Sex, Freundschaft, Verliebtheit, Anziehung und viele mehr. Wichtig ist, dass dieselben Eigenschaften sowie das Ranking, mit dem Wunsch Partner übereinstimmen.


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