ehekrise meistern


Jeder hat schon mal von den apokalyptischen Reitern aus der Bibel gehört. Sieg, Krieg, Hunger und Tod. Falls nicht, eine kurze Erklärung dazu. Die vier Reiter werden in der Bibel als Boten des Jüngsten Gerichts gerufen. Nacheinander wandeln sie auf der Erde, stürzen die Menschen ins Chaos und am Ende steht der Untergang der Menschheit.

1. Sieg – Er zettelt einen Krieg an

2. Krieg – Es herrscht Krieg

3. Hunger – Durch Krieg entsteht Hunger

4. Tod – Niedergang durch Krankheit und Tod

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Jetzt stellt sich die Frage: Was haben die vier Reiter der Bibel mit einer Liebesbeziehung zu tun? Eine ganze Menge, laut John Gottman von dem diese vier apokalyptischen Reiter der Paarbeziehung, stammen. Die Bezeichnungen sind natürlich nicht dieselben, die vier apokalyptischen Reiter der Beziehung sind Kritik, Abwehr, Verachtung und Rückzug. Das Prinzip jedoch ist schon dasselbe.

Nacheinander tauchen sie auf, ebnen den Weg für den nächsten und am Ende ist man unglücklich in der Beziehung oder es folgt die Trennung. Wissenswert ist auch, dass jeder von uns die vier Reiter in sich trägt. Der eine mehr, der andere weniger. Das ist nicht schlimm und völlig normal. Wichtig ist, sie zu erkennen und rechtzeitig los zu werden. Oder am besten natürlich, sie gar nicht erst kommen zu lassen. Dafür nehmen wir die einzelnen Reiter mal auseinander.

1. Reiter die Kritik – Erste Anzeichen einer Ehekrise!

Julia kommt nach einem langen Arbeitstag nach Hause und sieht, dass Sebastian, obwohl versprochen, wieder nicht die Wäsche gemacht hat. Julia, die gestresst von der Arbeit ist, platzt der Kragen. „Immer vergisst du um was ich dich bitte, nie machst du was ich sage, du sitzt nur faul herum und lässt dich bedienen. Ich möchte einen Mann und kein Kind, dem ich hinterher räumen muss!“

Solche oder ähnliche Situationen kennt der eine und die andere. Oder hat sie selbst mal im Beisein erlebt. Ja ich bediene mich hier einem Klischee, nichtsdestotrotz ist es Tatsache das eher die Frauen dazu neigen ihren Partner zu kritisieren und dieses Beispiel soll nur verdeutlichen was gemeint ist. In dem Fall geht es auch nicht darum, ob Sebastian nun die Wäsche gemacht hat oder nicht. Es geht ausschließlich darum, wie Julia ihre Kritik geäußert hat. Niemand mag es kritisiert zu werden, schon gar nicht auf persönlicher Ebene. Ständige Kritiken in Du-Form, z.B. „Du bist zu faul.“, „Du kannst dir nichts merken.“, „Du bist zu nichts zu gebrauchen.“, sind in einer Liebesbeziehung der Startschuss für eine Ehekrise. Denn seien wir mal ehrlich, jeder der schon mal persönlich kritisiert wurde, weiß, dass fühlt sich nicht gut an. Umso mehr sich diese Kritiken häufen, desto mehr leidet unser Selbstbewusstsein darunter. Die Abwärtsspirale beginnt und plötzlich ist die glückliche Beziehung, gar nicht mehr so glücklich.

Wusstest du schon?

dass es in einer Beziehung 4 schädliche Kritikpunkte gibt?

- Kritik an den persönlichen Eigenschaften: Negative ernstgemeinte Kritik an unseren Macken, Gewohnheiten, Glauben, Werten und Fehlern, sind Angriffe auf unsere Persönlichkeit.

- Kritik an unserem Look: Unser Aussehen können wir nur bedingt ändern, der Kleidungsstil ist reine Geschmackssache. Kritik hier, ist ebenfalls ein Angriff auf unser Sein. 

- Kritik an der Karriere: Berufliche Entscheidungen sind schon schwer genug, da braucht es niemanden der jeden schritt hinterfragt oder kritisiert.

- Kritik an der eigenen Familie: Familie kann man sich nicht aussuchen und die Herkunft sollte niemals kritisiert werden.

Konstruktive Kritik ist natürlich erlaubt, solange sie in Ich-Form, ruhig, sachlich und Vorschlaggebend formuliert wird.

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2. Reiter die Abwehr – Die Ehekrise hat begonnen!

Dieser Reiter kann als Abwehr, Rechtfertigung, Gegenangriff, Opferhaltung und Empörung in Erscheinung treten. Im Beispiel von Julia und Sebastian, könnte das nun die Perspektive von Sebastian einnehmen. Sebastian kann in Abwehrhaltung gehen, sich Rechtfertigen und zum Gegenangriff starten. Daraus folgt ein Streit, der im schlimmsten Fall, von beiden Seiten auf persönlicher Ebene ausgetragen wird. Solange bis einer sich emotional zurückzieht.

Oder Sebastian geht in die Opferrolle über und lässt Julias Äußerungen stumm über sich ergehen. Er zieht sich immer mehr in sich selbst zurück. Nach dem Motto, egal was er tut, es ist sowieso falsch.

Beide Varianten sind für eine glückliche Beziehung Gift. Geschieht das dauerhaft, steckt man schon mitten in der Ehekrise. Die Abwärtsspirale dreht sich immer schneller und der Weg für den nächsten Reiter wird geebnet.

Das bedeutet nicht, das man sich nicht rechtfertigen darf oder wehren sollte. Wenn etwas nicht so gelaufen ist wie geplant, kann, darf und sollte dies ruhig angesprochen werden. Ungeplante Dinge passieren. Hin und wieder sagen wir etwas in einer Tonlage, die wir nicht beabsichtigt oder gar nicht wahrgenommen haben. Die Kunst hier ist sich selbst zu fragen ober ein Streit Sinn ergibt oder nicht. Diskussionen die förderlich für eine schöne gemeinsame Zeit und glückliche Beziehung sind, machen durchaus Sinn. Hat es dagegen nur eine negative Auswirkung, sollten weitere Ausführungen vermieden werden.

Wusstest du schon?

dass sich selbst zu verteidigen Konflikt fördernd ist!

Wenn wir angegriffen werden, versuchen wir uns zu verteidigen, Rechtfertigen unser eigenes Verhalten und Starten zum Gegenangriff. Das ist eine natürliche Reaktion. In den meisten Fällen eskaliert das ganze leider zu oft. Beide Seiten fahren schwere Geschütze auf und laden die Waffen mit Munition, deren Inhalt sehr verletzlich sein kann. Konflikt vermeiden ist anders. Nachfragen wie die Kritik genau gemeint ist, hilft in den meisten Fällen, um ein Konflikt zu vermeiden.

3. Reiter die Verachtung – Dauerkrieg in der Ehekrise!

Abfällige Bemerkungen, Sarkasmus, Beschimpfungen und Spott sind die einzigen Kommunikationsmittel, die wir für unseren Partner noch übrighaben. Für den Fall, dass die ersten beiden Reiter ihr Werk vollendet haben, kommt es zur Verachtung. Jeder Schritt, den unser Partner macht; jedes Wort, das er sagt; jede Kleinigkeit, die er tut, alles wird gehasst. Manche beobachten ihren Partner ganz genau, jedes Fehlbenehmen und Fehlverhalten wird mit Verachtung und abfälligen Bemerkungen bestraft. Sätze wie „Wie kann man nur so dumm sein?“  oder „Das sieht doch Blinder mit Krückstock!“ sind wie Dauer Beschuss auf das Fundament einer glücklichen Beziehung. Laut Gottman ist der 3. Reiter der Gefährlichste. Respekt und Empathie für den Partner, sind völlig verschwunden. Und mal Hand aufs Herz, wenn ich meinen Partner nicht mehr respektiere, geschweige denn Mitgefühl für ihn empfinde, dann sollten eigentlich alle Alarmglocken läuten. Doch leider merken wir selbst oft gar nicht, wie verletzlich wir uns gegenüber unserem Partner verhalten. Vor allem dann nicht, wenn es für uns (trauriger weise) schon Gewohnheit ist. Ja fast schon Normalität. Aus dieser Phase auszubrechen, bedeutet enorme Arbeit. Sich selbst zu hinterfragen ist der wichtigste Anfang. Warum mach/sag ich das und jenes? Wie bin ich in dieser Phase gelandet? Was habe ich dazu beigetragen, was mein Partner? Sind Liebe, Empathie und Respekt noch vorhanden oder unwiderruflich verloren? Besteht Hoffnung auf eine glückliche Beziehung? Wer sich erfolgreich mit diesen und mehr Fragen auseinandersetzt, hat gute Chancen seine Ehekrise zu meistern oder sich aus der unglücklichen Beziehung zu befreien.

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4. Reiter der Rückzug – Der Todesstoß in der Ehekrise!

In dieser Phase hat die Verachtung ganze Arbeit geleistet. Völliger Rückzug in sich, Abwenden vom Partner, Ignorieren, Mauern und bewusstes Weghören sind die Folge. Der Partner und alles was er sagt oder tut, wird als „mir egal“ eingestuft. Das Mauern ist eher bei den Männern zu finden. Sie verstummen, ziehen sich zurück, werden gefühlskalt. Die Kommunikation wird auf ein Minimum und nur notwendige reduziert. Das kann wiederum zur Folge haben, dass die Partnerin ebenfalls mauert oder mehr kritisiert. Noch weniger Kommunikation.

Wer sich in dieser Phase befindet, hat sich mit der Situation abgefunden und ergibt sich seinem Schicksal. Um es dramatisch auszudrücken. Selbst die Tatsache, dass es eine Ehekrise gibt, wird ignoriert. Deswegen ist das Mauern auch häufiger bei Männern zu finden. Statistisch gesehen trennen sich Männer seltener als Frauen. Auch wenn die Männer sich durchaus bewusst sind, dass sie sich in einer unglücklichen Beziehung befinden. Trennung kommt für sie nicht in Frage, also wird gemauert, um sich selbst vor Verletzungen zu schützen. Der Weg aus der Ehekrise und zurück zu einer glücklichen Beziehung, lässt sich in der Phase schwer ohne Hilfe bewältigen. Um eine Beziehung zu retten, bedarf es viele Gespräche. Durch das Mauern finden diese unter erschwerten Bedingungen statt. Hier drehen sich die Parteien oft im Kreis, aus dem sie selbst kaum ausbrechen können. 

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Der Zusätzliche Reiter – Die Machtdemonstration!

Kompromissloses einsetzen der eigenen Macht, um seinen Willen durchzusetzen. Alla: „Was du willst interessiert niemanden, schon gar nicht mich. Ich bekomme immer was ich will.“ Oder wenn dem Partner absichtlich Dämpfer verpasst werden, zur eigenen Genugtuung. Zum Beispiel: `Julia hat immer ausgefallenere Sonderwünsche beim Essen. Das ärgert Sebastian mittlerweile so sehr, dass er mit Absicht ein Essen kocht das Julia nicht mag. Hinterher behauptet er, es sei ihm entfallen, dass sie das Gericht nicht mag. Er meint ihr eine Lektion verpasst zu haben und sie steht scheinbar ohne essen da´. Das ist kein Faires miteinander umgehen und schon gar nicht respektvoll.

Auch das ist natürlich überspitzt dargestellt. Dennoch sollte auch dieses Verhalten nicht unterschätzt werden. Wer sich in diesem Bereich befindet, hat alle anderen Alarmtöne komplett ignoriert und sabotiert die Partnerschaft auf perfide Art und Weise. Zumal mehr oder weniger mit Absicht dem Partner geschadet wird. Das ist mal ein sicheres Zeichen dafür, dass die Beziehung schon fast am Ende ist.

Wer dennoch kämpfen will, braucht klare Kommunikation und mit Sicherheit eine Paartherapie. Wenn beide Parteien gewillt sind und gut zusammenarbeiten, ist es möglich wieder zueinander zu finden. Das dauert unter Umständen dennoch eine ganze Weile.

Wusstest du schon?

dass in einer Partnerschaft klare Ansagen wichtig sind?

In vielen Partnerschaften wird versucht, auf sanfte Art und Weise mit subtilem Unterton, dem Partner mitzuteilen was er zu erledigen hat. Vor allem Frauen neigen dazu Dinge nicht klar auszusprechen. Die Folge es müssen sogenannte Problemgespräche geführt werden, weil es dauernd zu Missverständnissen kommt. Durch klare Ansagen lässt sich das vermeiden. Es spart Zeit, kostbare Nerven und macht glücklicher. 

Ehekrise – Wie kommen die Reiter zustande?  

In einer Ehekrise zu stecken, ist für jede Partnerschaft eine große Herausforderung. Sie zu erkennen und daran zu arbeiten, verlangt von beiden Parteien starke Aufmerksamkeit. Ebenso wichtig ist das richtige Streiten zu lernen. Die apokalyptischen Reiter beziehen sich hauptsächlich auf diesen Punkt, in der Partnerschaft. Streit. Dieser kommt selbst in den glücklichsten Beziehungen vor. Doch wer hier nicht aufpasst, befindet sich schnell in einem Teufelskreis wieder, aus dem das Ausbrechen sehr schwer sein kann. Kritik ® Abwehr ® Gegenangriff ® Verachtung ® Kritik ® Macht, eine Endlosschleife der wiederkehrenden Reiter. Dabei ist die Reihenfolge, in der die Reiter auftauchen, variabel. Der Kritik Reiter muss nicht der erste sein. Verachtung könnte ebenso den Anfang machen.

Es gibt Menschen, die alles und jeden kritisieren, aus Angst oder weil sie sich selbst für Fehlerlos halten. Ebenfalls gibt es Menschen, die sich schon bei der kleinsten konstruktiven Kritik in die Opferrolle flüchten.

Also nie wieder Streiten!? Mitnichten. Um eine glückliche Beziehung zu führen, gehört Streit hin und wieder dazu. Was genau als Streit betrachtet wird, ist jedoch Ansichtssache. Ob eine kleine Diskussion, eine Derbe Auseinandersetzung oder eine einfache Meinungsverschiedenheit. Probleme, die entstanden sind, müssen zielführend durch Kommunikation gelöst werden. Mit ruhigem Ton und sachlichen Argumenten, lässt sich für jedes Problem gemeinsam eine Lösung finden.

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Ehekrise vermeiden durch richtiges Streiten

Wie streitet man richtig? Gibt es überhaupt ein richtig und ein falsch? Einfach gesagt, muss jeder für sich individuell entscheiden, was für einem selbst in Ordnung ist und was nicht. Dennoch gibt es ein paar Grundlegende Aspekte, die beachtet werden sollten, um „richtig“ zu streiten.

Doch wie entsteht ein Streit?  Die größten Streitauslöser sind in den meisten Fällen banale und alltägliche Themen. Von Kindererziehung, Geld, Wertschätzung über Fahrstil, Kleidungsstil, Unordnung bis hin zu schlechten Angewohnheiten und fehlender Zärtlichkeit, Sex und Liebe. Entweder ist man sich nicht einig oder es kommen mehrere Punkte auf einmal zusammen, die nicht passen. Ebenso spielt der Stresspegel eine Rolle. Hin und wieder sind wir etwas gestresst, mal mehr mal weniger. Das eine Mal lässt sich eine Kleinigkeit sehr gut ertragen oder gar ignorieren. Das andere Mal bringt uns eine Banalität förmlich zum Explodieren. Probleme entstehen da, wo Menschen aufeinandertreffen. Wir sind unterschiedlich, denken manchmal über die Dinge, die wir so fabrizieren nicht nach und machen Fehler. Das ist Menschsein. Streitereien wird es dadurch immer wieder geben. Und diese müssen gelöst werden. Wichtig ist also nicht, dass keinesfalls gestritten wird, sondern wie.

Dazu ein paar Tipps, um einen Konflikt schnell zu lösen.

- Einfach mal sein lassen. Ein Messer, dass in der Spüle liegt statt in der Spülmaschine ist keinen Streit wert. Zur Not beide Augen zu drücken.

- Fehler eingestehen. Ja wir machen Fehler und dürfen auch dazu stehen. Sollten aber auch daraus lernen und aus Respekt des Gegenübers die Fehler nicht wiederholen.

- Vergangene Fehler sind Vergangenheit. Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind, haben in der Gegenwart nichts zu suchen. Schon gar nicht, um sie das x-te Mal auf den Tisch holen.

- Wünsche klar Aussprechen. Wenn unsere Gegenseite Hellseher wäre, würde sie wohl kaum Fehler machen. Ich will … oder Ich möchte …; Kannst du bitte … oder Machst du bitte …

- Den Fokus auf den Konflikt legen. Zu schnell kommt man von dem Messer in der Spüle zu „nie machst du…“. Das ist keine Hilfe bei der Konfliktlösung.

- Den Anderen Aussprechen lassen. Generell ist es wichtig, den Anderen Aussprechen zu lassen. Wer andere unterbricht, signalisiert: „Was du sagst ist unwichtig!“.

- Auch wirklich zuhören. Klar, es gibt Momente da fällt es einem schwer dem Gegenüber zu folgen. Dennoch ist es für eine glückliche Beziehung essenziell.

- Niemals vor Augen anderer Streiten. Zu einem ist es für die zuhörenden unangenehm und zum anderen kommen bei Streitereien oft Themen auf, die Niemanden etwas angehen.

- Du-Botschaften vermeiden. „Du bist jenes“, „Du bist dies“, „Du bist das“. Die persönliche Ebene muss vermieden werden. Ich-Botschaften sind viel effektiver.

- Pauschalisierungen vermeiden. „Immer tust du…“, „Ihr Männer/Frauen seid alle gleich“. Niemand mag es über einen Kamm geschert zu werden.

- Lösungsvorschläge mit einbringen. Bei Problemen müssen Lösungen her. Gemeinsam lässt sich eine Lösung, viel einfacher finden.

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Kritik in der Beziehung. Wie viel ist zu viel?

Kritik ist wichtig für eine glückliche Beziehung. Wenn etwas im Argen liegt, sollte dies angesprochen werden. Dabei ist es wesentlich, die Punkte aus der eigenen Perspektive und von sich selbst sprechend, zu formulieren. Konstruktive Kritik ist sinnvoll für eine funktionierende Partnerschaft. Von sinnvoller Kritik kann es niemals genug geben. Schlechte Kritik sollte gänzlich vermieden werden.

Wie formuliere ich eine Kritik in Ich-Form?   

Durch das Ausdrücken der eigenen Gefühle, der eigenen Bedürfnisse und durch Beobachtungen die nicht bewertet wurden. Ebenso wichtig ist die Bitte. Statt: „Nach meiner Meinung hängst du die Wäsche sowas von falsch auf, dass kann ja keiner mitansehen. Du bist ja völlig unfähig. Ich zeige dir wie das besser geht.“

Besser ist: „Ich finde es sehr interessant, wie du die Wäsche aufhängst. Darf ich dich dennoch bitten, die T-Shirts so und die Hemden so aufzuhängen. Das gibt weniger Falten und erleichtert später das Bügeln. Danke."

Mein Partner schweigt nur noch. Was kann ich tun?

Für diesen Fall ist es wichtig herauszufinden, warum der Partner schweigt. Ehrlich gemeintes Interesse an dem Grund des Schweigens dem Partner signalisieren. Nachfragen und gegebenenfalls mehrere Anläufe unternehmen. Oftmals merkt der Partner sein schweigen gar nicht. Dann helfen nur noch Tiefe Partnergespräche.


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